Samuel Kuhn

Der leidenschaftliche Unihockey-Spieler Samuel Kuhn reiste nach Nepal, um Straßenkindern zu helfen und lernt dabei viel über sich selbst und sein Leben in der Schweiz.

Die Idee

Wohin im Jahresurlaub? Ob Abenteuer, Strand oder Städtetrip: Vor allem TUI-Mitarbeiter wissen auf diese Frage viele verschiedene Antworten. Doch Samuel wollte mehr. Er hatte den Wunsch, in seiner Urlaubszeit etwas Sinnvolles zu machen. Die perfekte Idee kam dem 27-Jährigen beim Besuch eines Unihockey-Spiels seines Heimatvereins, den Kloten-Bülach Jets. Bereits als Kind begann der gebürtige Schweizer mit dem Unihockey-Sport. Er schaffte es sogar, bis in die höchste Liga der Schweiz aufzusteigen. Aufgrund eines berufsbegleitenden Studiums beendet er jedoch mit Anfang zwanzig zeitbedingt seine aktive Sportkarriere. Doch dem Unihockey bleibt er treu.

Der Verein

Bei den Heimspielen seiner Mannschaft lernt er „Unihockey für Straßenkinder“ kennen. Der Verein engagiert sich für Kinder in Entwicklungsländern. Samuel recherchiert auf der Homepage und findet ein Projekt, das ihm auf Anhieb zusagt. Gemeinsam mit Gleichgesinnten reist er nach Nepal, um dort einen Unihockey-Platz für Straßenkinder zu bauen. Außerdem schulen sie vor Ort Unihockey-Trainer und spielen natürlich auch gemeinsam mit den Kindern. Für Samuel die ideale Verbindung: Sport treiben und Gutes tun.

www.floorball4all.ch

" Für mich war vor allem auch beeindruckend, wie sehr mir die Kinder ans Herz gewachsen sind. Die Freude, die die Kinder an den Tag legten, wenn wir mit ihnen etwas unternommen haben, […] das wird mir fürs Leben bleiben. "

Samuel

Die Rückkehr

Nach drei Wochen kehrt er zurück in seine Heimat nach Zürich. Eine verhältnismäßig kurze Zeit, in der er weg war. Und dennoch hat sich Samuel verändert. Vieles, das für ihn in der Schweiz selbstverständlich war, weiß er nun besser zu schätzen. Sein Blick auf die Annehmlichkeiten, aber auch die Probleme in unserer Gesellschaft hat sich durch seinen Aufenthalt in Nepal und den Kontakt zu den Einheimischen für immer verändert.